Spielregeln und Wertung:

Für das Turnier gelten die Regeln des Weltschachbundes. Das Turnier wird mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für die ersten 40 Züge, 30 Minuten für den Rest der Partie und einem Inkrement von 30 Sekunden je Zug ab dem ersten Zug ausgetragen. Die Wartezeit beträgt 60 Minuten ab angesetzten Rundenbeginn, außer der Schiedsrichter entscheidet anders.

Pokalturnier:

Der Pokal wird im KO-System ausgespielt. Solange mehr Paarungen als im KO-System nötig gespielt werden, scheiden bei Remis beide Spieler aus. Sofern die Anzahl der Paarungen geringer sind als im KO-System erforderlich, wird das Pokalsystem bis zu der notwendigen geraden Anzahl (höchstens Zweierpotenz) mit Spielern aufgefüllt, die höchstens einen halben Verlustpunkt aufweisen (bei zu wenigen Teilnehmern ist es der Turnierleitung möglich, eine hiervon abweichende Regelung anzuwenden).

Erst für das Achtelfinale können nötigenfalls Spieler mit mehr als einem halben Verlustpunkt berücksichtigt werden. Bei mehreren Alternativen entscheidet zuerst die höhere Punktzahl im Turnier, danach die höhere DWZ-Zahl. Sobald die Anzahl der Paarungen den Anforderungen des KO-Systems entspricht, entscheiden bei Remisen über den Verbleib in der Pokalrunde Blitzparten von 10 Minuten bis zur ersten Gewinnpartie. Mit der 5. Remispartie (oder 2.5 Verlustpunkten) scheidet der betroffene Spieler aus dem KO-System (Pokalrunde) aus. Im Halbfinale gilt diese Regel nicht, wenn beide Partner das 5. Remis erreichen (Blitzpartie); beim Endspiel entfällt diese Regel. Der von der Stadt Bad Aibling gestiftete Wanderpokal geht nach dreimaligem Turniersieg eines Spielers in dessen Eigenbesitz über.

Ansonsten bleibt der Pokal solange in Verwahrung der Stadt Bad Aibling.

Schweizer-System-Turnier:

Die aus dem KO-System Ausgeschiedenen spielen am gleichzeitig durchgeführten Preisturnier nach Schweizer-System weiter. Zu diesem Turnier werden die im Pokalturnier erworbenen Punkte übernommen. Die Remisen im Pokalturnier werden im Preisturnier mit halben Punkten gewertet.

Im KO- und Schweizer-System werden die Farben soweit wie möglich gleichmäßig verteilt. Im Schweizer-System hat jedoch Punktgleichheit Vorrang vor Farbe (Computerauslosung). Der Sieger des Pokalturniers ist Sieger des Preisturniers, sein Endspielpartner ist Zweiter des Preisturniers. Bei Punktgleichheit wird im Preisturnier die Reihenfolge nach Buchholz festgelegt. Es werden nur Sachpreise ausgegeben.

Mannschaftswertung:

Eine Mannschaft bilden die vier Bestplatzierten eines Vereins im Aiblinger Pokalturnier. Der Verein muss einer Schachorganisation angeschlossen sein. Eine dreimonatige Vereinszugehörigkeit muss mit Mitgliedsausweis oder schriftlicher Bestätigung durch den Vereinsvorstand ausgewiesen werden. Der Sieger des Mannschaftspreises ist die Mannschaft mit der höchsten Punktzahl, bei Punktgleichheit mit der höchsten Buchholzzahl.

Ratingpreise:

Eine Mehrfachvergabe von Preisen ist nicht möglich! Die Preise werden unabhängig des Geschlechts vergeben.